Von Pol zu Pol für den Schutz der Meere

by    DiveSSI    16th April 2019
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Das Greenpeace-Schiff Esperanza ankert in der Gashhamna Bucht an der Südseite von Hornsund, einem Fjord an der Südwestküste von Spitzbergen. (c) Nick Cobbing / Greenpeace
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Die Esperanza fährt vom Hafen von Diego Suarez ab. Das Greenpeace-Schiff war in Nord-Madagaskar und beginnt eine neue Expedition im Indischen Ozean. (c) Will Rose / Greenpeace
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Die MY Esperanza und ein Motorboot verfolgen ein illegales Fischereifahrzeug. Greenpeace war im Indischen Ozean, um nicht nachhaltige Fischerei zu dokumentieren und friedlich zu bekämpfen. (c) Will Rose / Greenpeace
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Eine grüne Meeresschildkröte schwimmt unter Korallen in Raja Ampat-Meer, West-Papua. (c) Awaludinnoer / Greenpeace
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Mantarochen in den kalten Strömungen vor Nusa Penida Island, Bali, Indonesien: Immer mehr Einwegkunststoffe werden entlang der Küste geschwemmt, während Indonesien gegen die Abhängigkeit von Kunststoffen zu kämpfen hat. (c) Paul Hilton / Greenpeace
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Mantarochen werden in den kalten Upwellings vor Nusa Penida Island, Bali, Indonesien gesehen. Immer mehr Einwegkunststoffe werden entlang der Küste geschwemmt, während Indonesien um seine Abhängigkeit von Kunststoffen zu kämpfen hat. (c) Paul Hilton / Greenpeace
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Vor der Küste von Sri Lanka: Eine Pottwal Mutter schwimmt eine Art Verteidigungslinie, um zu verhindern, dass Orcas zu ihrem Kalb gelangen. (c) Paul Hilton / Greenpeace
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Am häufigsten werden Salpen sie in warmen oder äquatorialen Meeren gefunden, wo sie entweder alleine oder in langen, fadenartigen Kolonien zufällig schwimmen. Es gibt weltweit etwa 70 Salpensorten. (c) Greenpeace / Gavin Newman
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Blaue Weichkoralle und Bryozoans Kolonie (Moos, Myriapora sp.) in der Mitte sowie Kolonien eines Ascidians. Dieses Bild, das mit einer "Drop-Camera" der Esperanza aufgenommen wurde, zeigt einen Abschnitt des Meeresbodens im arktischen Ozean (ca. 190 m). (c) Gavin Newman / Greenpeace
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Ein Buckelwal durchbricht die Wasseroberfläche. Die Herde zieht für den Sommer nach Süden in die Antarktis. (c) Paul Hilton / Greenpeace

Greenpeace-Schiff "Esperanza" zu einjähriger Expedition ausgelaufen

Für den Schutz der Hohen See brach das Greenpeace-Schiff „Esperanza“ am 15. April 2019 in London zu einer einjährigen Expedition vom Nord- zum Südpol auf. Gemeinsam mit Meereswissenschaftlern erforschen Greenpeace-Aktivisten Regionen der Ozeane, die durch industriellen Fischfang, Plastikmüll, Ölförderung und Tiefseebergbau bedroht sind

„Unsere Expedition wird zeigen, welche Geheimnisse die Hohe See birgt und welchen Gefahren sie ausgesetzt ist“, sagt Meeresbiologe Christian Bussau von Greenpeace: „Wir freuen uns, die Forschung weltweit führender Experten zu unterstützen und den Weg für ein Netzwerk von Schutzgebieten zu ebnen." Die Reise endet im Frühjahr 2020 bei den Vereinten Nationen (UN) in New York. Diese beraten bis dahin einen rechtsverbindlichen Vertrag zum Schutz der Hochseegewässer

Interessierte können die Kampagne mit einer Greenpeace-Petition an die UN unterstützen.

Nach dem Auslaufen auf der Londoner Themse nimmt die „Esperanza“ Kurs auf die Arktis. Es folgen Stationen in der geologisch aktiven Tiefseeregion  „Lost City“ im Atlantik, in der Sargassosee, am Amazonas-Riff und Tiefseeberg „Mount Vema“ vor der Küste Südwestafrikas und in der Antarktis. Viele dieser artenreichen Lebensräume fallen in ein notwendiges Netzwerk von Schutzgebieten, das Greenpeace für eine aktuelle Studie modelliert hat – wir berichteten. Greenpeace und Meeresforscher britischer Universitäten fordern darin, mindestens ein Drittel der Hohen See vor menschlichen Eingriffen zu bewahren. Bisher ist nur rund ein Prozent der Hohen See geschützt. Das Greenpeace-System verknüpft Lebensräume mit hoher biologischer Vielfalt und Routen für wandernde Arten: Viele Meerestiere wie Wale, Schildkröten oder Albatrosse legen zwischen Kinderstube und Nahrungsgründen große Entfernungen zurück.

Die Hohe See beginnt 200 Meilen vor den Küsten und bedeckt fast die Hälfte der Erdoberfläche. Bisher ist sie ein weitestgehend rechtsfreier Raum, der Selbstbedienung sind keine Grenzen gesetzt: Flotten von Fischtrawlern durchpflügen die Meere – bis zu 300.000 Wale und Delphine verenden jährlich als Beifang. Viele kommerziell genutzte Arten stehen am Rande der Ausrottung, Lizenzen für  Rohstoffabbau bedrohen noch unerforschte Meeresregionen. „Die meisten Menschen kennen die Hohe See nur vom Flugzeug aus, als unendlich weite, tiefblaue Leere“, so Bussau: „Mit der Expedition machen wir sichtbar, was sich unter der Meeresoberfläche verbirgt: Eine faszinierende Unterwasserwelt, die es an Fülle und Vielfalt ohne weiteres mit den Küstengewässern und dem Festland aufnehmen kann.“

Weitere Informationen: https://www.greenpeace.de.


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DiveSSI
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16th April 2019
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